Anekdotisches

Schwammerl

Die Autorin Christa Pfafferott hat - nach eigenen Angaben - zehn Tage in einer Aiblinger Pension gewohnt; abschließend fügte sie der Berichterstattung über Bad Aibling in der Post-Snowden-Ära einen lesenswerten Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung hinzu.

Den Artikel findet Ihr hier.

Erbsenzählerei muss sein. Also sei noch ergänzt, dass die US Army auf ihrem Gelände zwei öffentliche Feste im Jahr ausrichtete: im Frühjahr das „Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest“ und am 4. Juli die „July fourth party“ anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages.

Wie gut sich die Amerikaner in den oberbayerischen Alltag integrierten, möchte ich anhand einer Anekdote deutlich machen, die einem lange pensionierten Kollegen nachgesagt wird.
Besagter Kollege, Techniker eines Telekommunikationsanbieters, hatte einen Termin bei einer amerikanischen Familie. Seine Englischkenntnisse ließen sich nur der Freundlichkeit halber „mangelhaft“ nennen. Schon an der Tür überlegte er also fieberhaft, wie sein Anliegen, den Telefonverteiler im Haus zu finden, am Besten vermittelbar sei. Als auf sein Klingeln hin ein Afroamerikaner die Tür öffnete, stand ihm der Schweiß auf der Stirn.
„Hällo. Ei mast…“ stammelte der Kollege, um weitere Worte ringend.
„Griaß Di. Basst scho“, unterbrach der Amerikaner ihn belustigt, „i woas scho, wo du hi musst.“
Man kann sich bildhaft vorstellen, wie seinem urbayerischen Gegenüber die Kinnlade runterfiel.

Leider lässt sich der Wahrheitsgehalt dieser Anekdote nicht mehr überprüfen.

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