Artikel getaggt mit "Bad Feilnbach"

Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd‘

Gepostet von am Feb 14, 2016 in Allgemein | 4 Kommentare


47° 44′ 36″ nördlicher Breite; 12° 2′ 8″ östlicher Länge

Der 1273 Meter hohe Farrenpoint ist zusammen mit seinem Nachbarn, dem Sulzberg, nördlichster Vorposten des Mangfallgebirges. Er ist der „Glöckner von Notre Dame“ unter den umliegenden Bergen - denn sein buckeliges Äußeres täuscht. Zermürbende Steilpassagen über die monotone Waldautobahn, die den halben Weg zum Gipfel ausmacht, fordern Bergwanderern und -radlern einiges ab. Der Abstieg vom Farrenpoint garantiert dem Fußgänger den berühmten Knieschnackler und Mountainbikern den berüchtigten Bremsschwund (oder auch Fading, wie man auf gut bairisch sagt).

Unterhalb des Gipfelkreuz liegt, durch Hänge vor Nord- und Westwinden geschützt, die Huber-Alm. Neben der unbewirtschafteten Almhütte bedeckt der dazugehörige Huber-See eine geringe Fläche des Gipfelplateaus; je nach Jahreszeit sind es mal mehr, mal weniger Quadratmeter. Wegen der Nähe zum Jenbachtal halten manche die Lack (bairisch für Lache, Pfütze, Weiher oder kleinen See) für den Rest des geheimnisvollen Rackasees.

Im Laufe seines Aufenthaltes wird der Autor dieses Beitrags Zeuge einer skurrilen Szene: ein glatzköpfiger Mittvierziger mit Nerdbrille und in dezentem Outdoor-Outfit eilt zielstrebig über das Gipfelplateau; offensichtlich klappert er die diversen Aussichtspunkte ab. Am Gipfelkreuz zückt der Mann ein aufklappbares Lederetui und bannt die berauschende Fernsicht auf den Sensor seines Smartphones. Mit der Ruhe ist es spätestens dann vorbei, als der Fotograf das Smartphone seiner ursprünglichen Bestimmung zuführt und ein Telefonat beginnt: er informiert seinen Gesprächspartner darüber, dass er sich momentan noch auf dem „Eierberg“ (sic!) befinde, aber in einer halben Stunde(!) wieder am Parkplatz sei. Ob er (der Gesprächspartner) ihn dann dort abholen könnte?
Ein Bergradl, mit dessen Hilfe der ominöse Besucher seine Verabredung einhalten könnte, kann der Autor dieser Zeilen beim besten Willen nicht entdecken. Auf dem eineinhalb-stündigen Fußweg zurück nach Bad Feilnbach bleibt ihm aber mehr als genug Zeit, über das Schicksal des mitteilungsbedürftigen Wandersmannes zu sinnieren.


Der Farrenpoint ist gut erschlossen und wird von zahlreichen Forststrassen, Wanderwegen und Steigen angesteuert. Er ist aus dem gesamten Süden der Gemeinde Bad Feilnbach und dem Jenbachtal gut zu erreichen. Die Parkgebühr für ein Tagesticket auf dem Wanderparkplatz am Jenbach in der Wendelsteinstraße beträgt 2,-€. Der Automat nimmt keine Scheine!

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Der „Würger“ von Aibling

Gepostet von am Jan 14, 2016 in Allgemein | Keine Kommentare

Nein, dies ist kein Beitrag über den Kuraufenthalt von Krimi-Ikone Edgar Wallace im ältesten Moorbad Bayerns. Vielmehr besinne ich mich einmal mehr auf die bekannteste Sehenswürdigkeit meiner Heimatstadt Bad Aibling: das Gelände der ehemaligen Abhörstation, auch liebevoll Edward Snowden-Gedächtnisstätte genannt.

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Bombodrom

Gepostet von am Jan 7, 2016 in Allgemein | Keine Kommentare

Dienstag, 22. Dezember 2015: Schleier- statt Schneewolken, so präsentiert sich das Wetter zwei Tage vor Heiligabend. Eine Laune führt mich ins Feilnbacher Land, den Vorhof des Inntals: in der „Sterntaler Filze“, einem renaturierten Teil des Derndorfer Moos, trachte ich danach, meine Fertigkeiten in der Disziplin der HDR-Fotografie zu verbessern.

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Ora et labora

Gepostet von am Okt 3, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

„Bete und arbeite“ - so lautete, etwas verkürzt - der Sinnspruch der Benediktiner. „Bete und pedaliere“ lautet abgewandelt mein ganz persönlicher Sinnspruch für den Feierabend des „Dusty Tuesday“. Denn es liegt etwas in der Luft…

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