Der von mir ungeliebte SPON veröffentlichte bereits am frühen Morgen des heutigen Tages diesen recht interessanten Bericht über die isländische ICE-SAR (sprich Search-and-rescue), äh, *räusper* Slysavarnafélagið Landsbjörg (nie war ich froher, keinen YouTube-Channel zu haben ;-).
Diese „Superorganisation“ ist gewissermaßen Islands Pendant zu Bergwacht, Technischem Hilfswerk, DGzRS etc.
Reichlich martialisch wirkt der gepanzerte TM-170 in unserem Titelbild, auch in der Fotostrecke von Spiegel Online taucht er wieder auf. Zwei dieser Fahrzeuge, denen Ihr unter Umständen bereits auf heimischen Demonstrationen in Gestalt des
Sonderwagens 4 von Landes- und Bundespolizei begegnet seid, erwarben die Isländer gebraucht noch vom damaligen Bundesgrenzschutz, der auch für die fahrtechnische Ausbildung der Ehrenamtlichen sorgte.
Das als „MFZ“ (Mehrzweckfahrzeug) klassifizierte Gefährt ist durch seine relativ windschlüpfrige Form, sein tonnenschweres Gewicht, das Allrad-Fahrgestell auf Basis des legendären Unimog und eine Seilwinde mit drei Tonnen Zugkraft prädestiniert für stürmische Einsätze bei Wind und Wetter auf Islands Ringstraße. Im Zuge der Umwidmung vom Polizei- zum Rettungsfahrzeug wurde der Innenraum mit einer Trage nachgerüstet.
J. Furtwängler
Letzte Artikel von J. Furtwängler (Alle anzeigen)
- Die Biber in Brannenburg (Teil 1) - 16. Oktober 2015
- Ora et labora - 3. Oktober 2015
- The king is dead, long live the king! - 14. September 2015